Leistenbruchoperation Wien

Leistenhernie

Leistenbruch | Leistenhernie | Hernia inguinalis | groin hernia

Der Leistenbruch zählt zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen – allein in Österreich werden jährlich tausende Leistenhernien operiert. Ein Leistenbruch heilt nicht von selbst: Die Operation ist die einzige kausale Therapie. In meiner Ordination in 1180 Wien erfolgt die Abklärung bereits beim Ersttermin inklusive Ultraschall. Operiert wird bevorzugt robotisch-assistiert über 8 mm kleine Schnitte – in der Regel ambulant (tagesklinisch) oder mit nur einer Übernachtung.

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SYMPTOME UND DIAGNOSE

Typische Zeichen eines Leistenbruchs sind eine tastbare oder sichtbare Vorwölbung in der Leiste, ein Ziehen oder Druckgefühl beim Heben, Husten oder Pressen sowie Beschwerden bei körperlicher Belastung und Sport. Die Vorwölbung lässt sich anfangs oft zurückdrücken und tritt im Stehen deutlicher hervor.

Die Diagnose wird durch die fachärztliche Untersuchung gestellt und mittels hochauflösendem Ultraschall (SonoEye) direkt beim Ersttermin bestätigt. Zusätzliche radiologische Untersuchungen sind nur selten erforderlich. Sie erhalten damit bereits im ersten Gespräch eine klare Einschätzung und eine fundierte Therapieempfehlung.

Unsicher, ob es ein Leistenbruch ist? Termin zur Abklärung vereinbaren

ROBOTISCHE HERNIENCHIRURGIE – MEINE SPEZIALISIERUNG

Als Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit europäischer Spezialisierung in Bauchwandchirurgie (FEBS-AWS) habe ich über 300 roboterassistierte Operationen mit dem Da-Vinci-System selbstständig durchgeführt. Als Proctor für Intuitive Surgical bilde ich Chirurginnen und Chirurgen in robotischer Hernienchirurgie aus und supervidiere deren erste Eingriffe. Meine Operationstechnik der robotischen Leistenbruchversorgung habe ich in der Fachzeitschrift European Surgery publiziert („Robotic-assisted transabdominal preperitoneal repair: a step-by-step approach”).

Für Sie bedeutet das: Sie werden mit genau der Technik operiert, die andere Chirurgen von mir lernen.

300+ Da-Vinci-OPs
Proctor Intuitive Surgical
FEBS-AWS
Leiter Hernienambulanz Klinik Floridsdorf
Publiziert in European Surgery

TRANSABDOMINELLE PRÄPERITONEALE PATCH TECHNIK – (R)TAPP (Operationsdauer ca. 60 min)

Die robotische rTAPP ist mein bevorzugtes Verfahren beim Leistenbruch. In Vollnarkose wird über drei nur 8 mm kleine Schnitte ein Kunststoffnetz eingebracht, das den Bruchdefekt von innen spannungsfrei überbrückt. Die Vorteile des robotischen Vorgehens: Die vergrößerte 3D-Sicht ermöglicht eine präzisere Präparation und Netzpositionierung, wichtige Nerven- und Gefäßstrukturen werden geschont, und chronische Leistenschmerzen treten seltener auf als nach offenen Verfahren. Beidseitige Brüche können in derselben Operation über dieselben Schnitte versorgt werden.

LICHTENSTEIN TECHNIK (Operationsdauer ca. 60 min)

Bei dieser Methode wird über einen Hautschnitt im Leistenbereich ein Kunststoffnetz eingebracht. Diese Operation wird in der Regel in Vollnarkose, in einzelnen Fällen auch mittels Kreuzstich (Spinalanästhesie) durchgeführt. Sie kommt bei ausgewählten Indikationen zum Einsatz – etwa wenn eine Vollnarkose vermieden werden soll oder Voroperationen im Bauchraum gegen ein minimalinvasives Vorgehen sprechen. Welche Technik für Sie geeignet ist, besprechen wir individuell im Erstgespräch.

ABLAUF UND ERHOLUNG

Vom Eingriff zurück in den Alltag – der typische Verlauf nach robotischer Leistenbruch-Operation:

  • OP-Tag: Eingriff ambulant oder mit einer Übernachtung; Aufstehen und Mobilisierung noch am selben Tag
  • Tag 2–3: Rückkehr zu Büro- und Schreibtischtätigkeit
  • Ab Woche 4: Sport und leichtes Training
  • Ab Woche 6: Kraftsport und schweres Heben ohne Einschränkung

Weitere häufige Fragen zu Narkose, Kosten und Nachsorge finden Sie auf unserer FAQ-Seite.

Termin in der Ordination vereinbaren
Gentzgasse 70/7, 1180 Wien

HÄUFIGE FRAGEN ZUR LEISTENBRUCH-OPERATION

Wann muss ein Leistenbruch operiert werden?

Ein Leistenbruch heilt nicht von selbst. Bei Symptomen wie Schmerzen in der Leiste, Druckgefühl beim Heben oder einer tastbaren Vorwölbung ist die Operation die einzige kausale Therapie. Ohne Behandlung besteht das Risiko einer Einklemmung (Inkarzeration) – ein medizinischer Notfall, der eine sofortige Operation erfordert. Asymptomatische Leistenbrüche können in Einzelfällen beobachtet werden, sollten aber regelmäßig kontrolliert werden.

Wie lange kann man mit einem Leistenbruch warten?

Das hängt von den Symptomen ab. Bei geringen oder fehlenden Beschwerden ist eine abwartende Beobachtung möglich – das Risiko einer Einklemmung beträgt jedoch ca. 0,3–3 % pro Jahr. Bei zunehmenden Schmerzen, Größenzunahme oder Problemen beim Heben und Sport sollte nicht zugewartet werden. Im persönlichen Erstgespräch beurteilt OA Dr. Kapitanov gemeinsam mit Ihnen, ob eine zeitnahe oder elektive Operation sinnvoll ist.

Was ist der Unterschied zwischen robotischer und laparoskopischer Leistenbruch-OP?

Beide Verfahren sind minimalinvasiv und folgen demselben Prinzip (TAPP). Beim robotischen Vorgehen steuert der Chirurg die Instrumente über die Da-Vinci-Konsole: Die hochauflösende 3D-Vergrößerung und die volle Beweglichkeit der Instrumentenspitzen erlauben eine präzisere Präparation und Netzfixierung als mit starren laparoskopischen Instrumenten – ein Vorteil insbesondere bei beidseitigen Brüchen, Rezidiven und komplexen Befunden. OA Dr. Kapitanov hat über 300 roboterassistierte Eingriffe durchgeführt und die robotische TAPP-Technik international publiziert.

Wie lange muss ich nach der Leistenbruch-OP im Krankenhaus bleiben?

Die Leistenbruch-Operation ist in der Regel ambulant oder mit kurzem stationären Aufenthalt (1 Nacht) möglich. Die meisten Patienten verlassen das Krankenhaus noch am Operationstag oder am nächsten Morgen.

Wie lange bin ich nach der Leistenbruch-OP arbeitsunfähig?

Bei Büro- und Schreibtischtätigkeit sind die meisten Patienten nach 2–3 Tagen wieder arbeitsfähig. Bei körperlicher Arbeit oder schwerem Heben sollten 3–4 Wochen eingeplant werden. Sport ist ab der 4. Woche wieder möglich, Kraftsport ab der 6. Woche.

Welche Risiken hat eine Leistenbruch-Operation?

Hernienoperationen sind gut etablierte Eingriffe mit insgesamt niedriger Komplikationsrate. Mögliche Risiken umfassen Nachblutung, Wundinfektion sowie vorübergehende Taubheitsgefühle oder Schmerzen in der Leiste durch Nervenreizung. Chronische Leistenschmerzen sind selten und treten bei robotisch-assistierten Techniken seltener auf als bei offenen Verfahren. OA Dr. Kapitanov bespricht alle Risiken individuell im Aufklärungsgespräch vor der Operation.

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